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Bildungsurlaub · Bundesland

Bildungsurlaub in Hessen

In Hessen haben Beschäftigte Anspruch auf 5 Arbeitstage pro Jahr bezahlte Freistellung für anerkannte Weiterbildung. Antragsfrist: spätestens 6 Wochen vor Beginn; Wartezeit: 6 Monate Betriebszugehörigkeit.

Was steht dir in Hessen zu?

Umfang

5 Arbeitstage pro Jahr

Wartezeit

6 Monate Betriebszugehörigkeit

Antragsfrist

spätestens 6 Wochen vor Beginn

Kleinbetriebe

keine generelle Ausnahme für Kleinbetriebe

Rechtsgrundlage: Hessisches Bildungsurlaubsgesetz (HBUG) · Stand: 09/2026

Wie beantragst du Bildungsurlaub in Hessen?

  1. Anerkannte Veranstaltung wählen. Maßgeblich ist die Anerkennung für Hessen, seriöse Veranstalter weisen sie aus.
  2. Schriftlich beim Arbeitgeber beantragen, spätestens 6 Wochen vor Beginn, mit dem Anerkennungsnachweis der Veranstaltung.
  3. Freistellung antreten und Teilnahme nachweisen. Das Entgelt läuft weiter; die Kurskosten trägst du selbst, oft als Werbungskosten absetzbar.

Welches Bundesland zählt: Wohnort oder Arbeitsort?

Der Arbeitsort. Wer z. B. in Hessen arbeitet, fällt unter das Recht dieses Landes, unabhängig vom Wohnort.

Häufige Fragen

Wie viele Tage Bildungsurlaub gibt es in Hessen?
5 Arbeitstage pro Jahr, geregelt im Landesgesetz (Hessisches Bildungsurlaubsgesetz (HBUG)). Voraussetzung ist eine Wartezeit von 6 Monate Betriebszugehörigkeit.
Bis wann muss der Antrag in Hessen gestellt sein?
spätestens 6 Wochen vor Beginn, schriftlich beim Arbeitgeber, mit Nachweis der Anerkennung. Für Kleinbetriebe gilt: keine generelle Ausnahme für Kleinbetriebe.

Bildungsurlaub in anderen Bundesländern

Der Anspruch richtet sich nach dem Arbeitsort, arbeitest du in einem anderen Bundesland, gilt dessen Regelung. Hier die Nachbarländer im direkten Vergleich:

Bildungsurlaub in Mecklenburg-Vorpommern Bildungsurlaub in Niedersachsen Bildungsurlaub in Nordrhein-Westfalen Bildungsurlaub in Rheinland-Pfalz Bildungsurlaub in Saarland Bildungsurlaub in Sachsen (kein Anspruch)