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Bildungsurlaub · Bundesland
Bildungsurlaub in Sachsen
In Sachsen gibt es keinen gesetzlichen Anspruch auf Bildungsurlaub, als eines von zwei Bundesländern neben Bayern.
Welche Alternativen hast du in Sachsen?
Bis Ende 2026 hat Sachsen kein geltendes Bildungsfreistellungsgesetz. Möglich bleiben freiwillige Freistellungen des Arbeitgebers, tarifliche Regelungen oder Weiterbildung außerhalb der Arbeitszeit.
Was sich in Sachsen ab 1. Januar 2027 ändert
Das Gesetz ist beschlossen und tritt am 1. Januar 2027 in Kraft. Wer eine Weiterbildung für 2027 plant, kann sich schon darauf einstellen.
Umfang
3 Arbeitstage pro Kalenderjahr
Wartezeit
mehr als 6 Monate beim selben Arbeitgeber
Antragsfrist
spätestens 12 Wochen vor Beginn
Kleinbetriebe
Betriebe mit bis zu 20 Beschäftigten erhalten 115 Euro Entgelterstattung je Freistellungstag
Die Freistellung heißt dort Qualifizierungszeit und umfasst berufliche Weiterbildung, Qualifizierung fürs Ehrenamt und politische Bildung. Der Arbeitgeber kann ablehnen, wenn dringende betriebliche Belange entgegenstehen, etwa wenn im Kalenderjahr mehr als 25 Prozent der Belegschaft Qualifizierungszeit nimmt.
Welches Bundesland zählt: Wohnort oder Arbeitsort?
Der Arbeitsort. Wer z. B. in Sachsen arbeitet, fällt unter das Recht dieses Landes, unabhängig vom Wohnort.
Häufige Fragen
Gibt es Bildungsurlaub in Sachsen?
Was können Beschäftigte in Sachsen stattdessen nutzen?
Bildungsurlaub in anderen Bundesländern
Der Anspruch richtet sich nach dem Arbeitsort, arbeitest du in einem anderen Bundesland, gilt dessen Regelung. Hier die Nachbarländer im direkten Vergleich:
Bildungsurlaub in Sachsen-Anhalt Bildungsurlaub in Schleswig-Holstein Bildungsurlaub in Thüringen Bildungsurlaub in Baden-Württemberg Bildungsurlaub in Bayern (kein Anspruch) Bildungsurlaub in Berlin